hart erkämpfte kilometer in tschechien

In Tschechien durchquerten wir als erstes tolle Weinfelder und fuhren wieder einen Sportplatz für das Nachtlager an.  Wir haben die Tschechen als freundliche und unkomplizierte Menschen erlebt, die Übernachtung war kein Problem.

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Die meiste Zeit fuhren wir auf der E 38. Für uns war das eine schnelle und „hügelarme“ Route, da Tschechien im Allgemeinen sehr bergig ist.

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Ein deutscher Bunker in Tschechien?

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In Havlickuv Brod bestellten wir uns eine Megapizza, nachdem wir lange über die Kreisformel diskutiert haben, bei welchen Pizzen man am meisten bekommt. Wir entschieden uns doch für die größte Variante 🙂

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Tschechien hat einige Spezialitäten zu bieten – Kofola (Cola mit Kräutern), viele süße Gebäcke und natürliche Böhmische Knödel mit Gulasch…. lecker!

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Nach einem anstrengenden Tag durch die tschechische Berglandschaft fanden wir ein lauschiges Plätzchen an einem Fischteich, wovon wir auf unserem Weg viele schöne zu sehen bekamen.

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Und dann entdeckten wir auf einem kleinen Dorf eine unscheinbare Wildfleischerei, in der nur Knacker verkauft wurden – ein Paradies für alle KNACKERFREUNDE! 🙂

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Nach fast vier unglaublichen Wochen Sonnenschein seit Istanbul regnete es sich nun für drei Tage ein. Wir zerrten die Regensachen aus den Taschen und erkämpften uns mühsam jeden Kilometer.

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Schließlich wurde der Regen so heftig, dass wir in Mlada Boleslav stecken blieben. Wir fanden glücklicherweise sehr spontan per warmshower bei Jan Unterschlupf und konnten unsere Sachen trocknen. In Mlada Boleslav („Jungbunzlau“) ist der Autohersteller Skoda ansässig, das Hauptexportgut von Tschechien, von denen noch einige ältere Modelle auf den Straßen unterwegs sind.

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Die Elbe! Wir fanden sie wieder 🙂

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Heute fuhren wir auf einem schönen Radweg nach Decin ein, der Regen hörte glücklicherweise auf und wir genossen nocheinmal die tschechischen Knödel. Hier trafen wir wieder auf die Elbe, an der wir nun die letzten Kilometer nach Dresden fahrradschlendern.

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Für morgen meldet der Wetterbericht Sonnenschein. Wir freuen uns auf euch!

„urlaub“ in österreich

Mit Überqueren der österreichischen Grenze konnten wir gute Radwege nutzen, es gab sogar öffentliches Fahrradwerkzeug an den Wegen! Seit langem sahen wir wieder andere Felder außer Mais und Sonnenblumen – die Österreicher mögen den Weinanbau 🙂

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Am Neusiedler See machten wir Mittagspause. Der See ist sehr flach (nur 1,20m), aber dafür recht groß – vergleichbar mit dem Balaton. Ein Bad darin war dennoch sehr erfrischend.

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Entlang des Donaukanalradweges gelangten wir nach Wien.

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Von der Stadt Wien waren wir sehr beeindruckt. Sie ist vielseitig, bietet allerlei kulturelle Besonderheiten und man kann überall in den Gassen kleine Entdeckungen machen.
Die Entdeckungstouren konnten super per Fahrrad gemacht werden, denn Fahrradwege gibt es zuhauf, die von den Wienern auch rege genutzt werden – klassischer Weise per Hipster-Rennrad oder Tretroller!

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Der Stephansdom, ein Wiener Wahrzeichen.
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Eine tolle Tradition sind die Wiener Kaffeehäuser. Wir ließen uns die Sachertorte und einen Kaffee im Hause Prückel schmecken und lasen in den ausliegenden internationalen Tageszeitungen.

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Ein Bleibe fanden wir bei Phillip und Rabea mit ihren Söhnen – einer befreundete Familie von Josua – und verlebten ein paar echt tolle Urlaubstage bei ihnen. Ein Highlight war der „Eis-Greissler“ – absolut empfehlenswertes regionales Eis! Die Österreicher legen allgemein viel Wert auf Ökologie und Nachhaltigkeit bei ihrem Essen.

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Und natürlich holten wir unsere Gepäckstücke bei Dusan und Branka ab – sie hatten diese von Serbien mit nach Wien genommen, was eine große Erleichterung für uns war. Ganz unerwartet luden sie uns zu einem vorzüglichen serbischen Essen ein.

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Wir verließen die österreichische Hauptstadt über die grandiosen Radwege bis zur Donauinsel. Besonders waren für uns die vielen Kürbisfelder. Kürbiskerne und -öl sind eine Spezialität des Landes.

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Nach ein paar wunderschönen und erholsamen Tagen in der Alpenrepublik (von denen wir aber gar nichts sahen – praktischerweise…) überquerten wir die Grenze zu Tschechien.

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flachköpper in ungarn

Ungarn zeigte sich uns sehr fahrradfreundlich – flache, schattige und geradlinige Straßen mit wenig Verkehr. Dazu kam der seit Serbien anhaltende Rückenwind und das angenehm sonnige Wetter.

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Bereits nach 2 Tagen erreichten wir den lang ersehnten Balaton, seit der Türkei unser erster Badetag! Für uns war es sehr interessant, dem Flair des ehemaligen Urlaubsparadieses unserer Elterngeneration nachzuspüren. Wir stürzten ins kühle Nass und ließen uns den Schweiß und Staub des anstrengenden Tages vom Körper spülen. Der Plattensee bekam seinen Namen aufgrund seiner geringen Tiefe. Man kann sehr weit hineinlaufen ohne schwimmen zu müssen. Ideal für Familien mit Kindern!

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In Keszthely, einer Stadt direkt am Balaton, konnten wir ein gutes Frühstück genießen und Postkarten schreiben.

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Die ungarischen Dörfer schienen alle im Siestamodus – auf den Straßen war niemand zu sehen und die Häuser zeigten sich mit heruntergelassenen Fensterläden. Wahrscheinlich zog es alle Einheimischen bei diesen Temperaturen zum Balaton.

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Ungarischer Diebstahlschutz!

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Statt einer Passkontrolle fanden wir nur einen verlassenen Grenzübergang vor. Österreich wir kommen!

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streifzug kroatien

In der späten Abenddämmerung erreichten wir Tovarnik in Kroatien. Eine hilfsbereite junge Mutter schickte uns ihren Sohn mit,  um uns den hiesigen Sportplatz mit Zeltmöglichkeit zu zeigen.
Leider sind nun nach 9-monatiger Nutzung unsere hochwertigen Matratzen „Exped SynMat UL 7M“ defekt. Die Kammern lösen sich Stück für Stück auf und eine dicke Wulst bleibt zurück, was ein angenehmes und ruhiges Schlafen fast unmöglich macht. Schade.

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Die touristische Infrastruktur in den Dörfern ist gut ausgebaut, sodass jeder Winkel des Dorfes gut ausgewiesen war. Kroatien schien uns wohlhabender und westlicher als die vorhergehenden Länder.

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Wir gönnten uns ein ausgiebiges Bäckerfrühstück mit leckerem kroatischen Börek.

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Und dann hieß es schon wieder „Viszontlátásra!“ – „Auf Wiedersehen“ Kroatien.

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serbien: von der walachei zur weißen stadt

Als wir am Abend die Grenze zu Serbien passierten und einen Zeltplatz im Dorf Dusanovac suchten, bekamen wir den örtlichen Sportplatz angeboten. Wir waren erstaunt, dass fast jeder, dem wir im Dorf begegneten, sehr gut  deutsch sprach. Viele Serben aus dieser Region arbeiten in Österreich oder Deutschland.
Am Morgen darauf luden uns Dusan und seine Frau Branka zum Kaffee ein und wir konnten glücklicherweise schon mal zwei Gepäckstücke mit nach Wien geben, da die beiden dort wohnen und arbeiten.

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Bereits im nächsten Dorf wurden wir von Monika und ihrem Vater eingeladen, nachdem wir das selbstgebaute Windspiel an ihrem Haus bewunderten. Monika lebt in Wuppertal.

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Als wir versuchten eine Donauschlaufe abzukürzen, entpuppte sich diese als steile (bis 18%) und nicht asphaltierte, steinige Straße. Dafür war die unberührte Berglandschaft ein schöner Ausgleich für unsere Strapazen!

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Bei Donij Milanovac gelangeten wir wieder an die Donau zurück, wo das landschaftlich spektakulärste Stück unsere Fahrt entlang der Donau begann. Dieser Teil wird als das „Eiserne Tor“ bezeichnet. Dort bricht sich die Donau durch die Ausläufer der Karpaten. Uns erninnerte die Szenerie an einen norwegischen Fjord.

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Branka und Dusan legten uns für den Ort Gobulac das Restaurant „Slatna Ribica“ an Herz, da zur serbischen Küche der Region auch guter Fisch gehört. Wir konnten Wels und ein super leckeres selbstgebackenes Brot probieren. Am Abend konnten wir sogar am Ortsausgang auf einem Gelände eines Segelclubs zelten, wo wir auf eine christliche Fahrradjugendfreizeit trafen.

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Von da an blies uns ein starker Rückenwind in Richtung Belgrad, ein wahres Geschenk für Fahrradfahrer.

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In Belgrad angekommen nahmen wir ein Hostel und gönnten uns einen Tag Pause.

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Benni und Josua nahmen an einem kostenlosen Stadtrundgang teil. Želko, unser Stadtführer, erklärte uns mit viel Leidenschaft  die Geschichte Belgrads und Kultur Serbiens. Untrennbar damit verbunden ist der Rakija, selbstgebrannter Schnaps, den wir gleich auf der Tour probieren konnten. Nach der kriegsgebeutelten Vergangenheit ist Belgrad dabei, seine Identität als serbische Hauptstadt neu zu finden.

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Desweitern zog es uns in das Nikola Tesla Museum, einem der bekanntesten serbischen Köpfe, wo wir einige interessante Experimente bestaunen konnten.

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Auch bei Nacht ist Belgrad eine sehr belebte Stadt. Beim abendlichen Restaurantbesuchen kann es vorkommen, dass man von Tisch zu Tisch ziehenden Musikergruppen live unterhalten wird.

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Der anhaltende Rückenwind trieb uns schnell bis zur kroatischen Grenze. Serbien behielten wir als gastfreundliches und herzliches Land in Erinnerung. Als Bestätigung dafür spendierte uns ein älterer Mann kurz vor der Grenze ein 2l Bier. Sein immer wiederholte Botschaft an uns: „Die Serben sind ein gutes Volk.“ Und so ist es.

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rumänische Dorfidylle

Rumänien – wieder ein neues Land! Obwohl sich die nordbulgarischen und rumänischen Dörfer auf den ersten Blick recht ähnlich schienen, entpuppte sich Rumänien als ein deutlich anderes Land.

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Kurz nach der Grenze spendierte uns Elvis – ein junger Rumäne, der in Deutschland arbeitet und gerade auf Heimaturlaub war, „Golden Brau“-Bier. Bis jetzt (in Wien) ist es das beste Bier auf unserer Reise!

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In heißen Mittagsstunden trafen wir Patrick aus Bielefeld, der auf dem Weg nach Asien ist.

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Die Dörfer sind noch richtig ursprünglich, das Durchfahren war eine reine Freude.

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Viele Menschen saßen draußen beieinander, einfach um das Draußensein zu genießen oder sich zu unterhalten. Viele winkten uns fröhlich zu.

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Pferdewagen sind keine Einzelheit – in den Orten gehören sie zum normalen Straßenbild. Sogar Kühe dienen noch als Zugtiere. Auffällig waren auch die vielen Störche: Scheinbar jedes Dorf schien ihr eigenes bewohntes (!) Storchennest zu haben.

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Schön beim Radfahren sind auch immer wieder die Pausen. Jeden Tag hatten wir min. 35°C, so dass sich die mittägliche Siesta ganz von selbst einstellte.

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Rumänien ist immer für eine Überraschung gut: Diese Gewächse findet man hier mal eben am Straßenrand …

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Eine kleine neue Reisegefährtin? Der Tankwart wollte uns dieses Minikätzchen mitgeben, und wir sind fast schwach geworden.

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Die Bauweise der Häuser war einzigartig – mit römischen Einfluss, wie uns schien. Wie wir erfahren haben, nannten sich die Einwohner dieser Gegend im 16. Jh. selbst „Römer“. Rumänisch gehört zu den romanischen Sprachen, ist somit aus dem lateinischen hervorgegangen.

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Hier hatten wir auch ein weniger schönes Erlebnis, ein Auffahrunfall zwischen uns. Benni fuhr mit gutem Tempo in mein (Sonjas) Hinterrad, da ich ohne sein Bemerken gestoppt hatte. Uns ist zum Glück nichts passiert.
Bennis Vorderradgabel war aber leider so verbogen, dass er nicht mehr weiterfahren konnte.
Wir hatten aber Glück im Unglück: Ein Pickup nahm Benni samt Rad mit ins nächste Dorf, wo es eine Landmaschinenwerkstatt gab, die Graham, einem Schotten gehörte. Wir erklärten ihm dem Vorfall und seine Arbeiter bogen die Gabel in der Hydraulikpresse wieder einigermaßen zurecht.
Die Acht in Sonjas Hinterrad konnten wir selbst beheben und zentrieren. Durch die langen Reparaturarbeiten bot uns Graham an, die Nacht bei ihm zu bleiben, was wir dankbar annahmen. Die Hilfe von ihm war ihm war ein riesiges Geschenk.

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Durch die langen rumänischen Sommer bieten die Tomaten hier einen schier unglaublich guten Geschmack. In einem Minimarkt beschenkte uns die Inhaberin während einer Mittagspause mit Radler solche Tomaten und leckeren landeseigenen Käse. Genauso sonnenverwöhnt schmecken auch die Melonen.

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Die letzte Strecke bis zu Serbien war eine Staubpiste, wir konnten uns nicht vorstellen, dass sich dahinter ein Grenzübergang befinden sollte. Aber doch, irgendwann erschien die Donau und freundliche Grenzpolizisten wiesen uns den Weg ins nächste Land.

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das balkangebirge liegt in bulgarien

Nach Griechenland überquerten wir die Grenze zu Bulgarien. Die Dörfer im südlichen Teil des Landes versprühten alle postsowjetischen Flair und schienen recht verlassen.

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Tankstellen waren jedoch eine gute Anlaufstelle für uns in Bulgarien: frei verfügbares Wifi (WLAN), Wasser, Toiletten und meist ein kleiner Minimarkt.

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In Gurkowo trafen wir auf ein Energiekraftwerk mit einer Energie-Effizienz von 99 % (laut Ansage)… wir lasen etwas mit Atom und vermuteten ein derartiges Kraftwerk. Hm, aber laut Internet hat Bulgarien nur ein Atomkraftwerk im Norden und nicht in Gurkokwo … wir wissen nun nicht, was es war. Aber mit Bestimmtheit können wir sagen, dass es das Wolkenbild der Stadt sehr beeinflusst hat.

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Die Orte mit W 50 LKW´s, Trabbis und Simson verbreiteten Ostcharme und riefen bei uns verschiedenste Assoziativen hervor. Es war wie eine Zeitreise in die 80-er Jahre, die Fassaden passen auch gut als Kulisse in Arthouse-/ oder postapokalyptischen Filmen.

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Und schließlich näherte sich das Balkangebirge! Wir suchten uns eine relativ flache Route, strampelten hinauf und genossen die grüne Landschaft. Auf ca. 300 m eröffnete sich ein Gebirgssee, an dem ein paar bulgarische Urlauber campten und welcher sich anscheindend gut zum Fischen anbot.

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Im nörldlichen Bulgarien änderte sich das Erscheinunsgbild, die Dörfer bis Rumänien waren sehr idyllisch und gemütlich.

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Wir sahen mehrere Fahrräder, die mit einem kleinen improvisierten Verbrennungsmotor aufgemöbelt wurden. Gute Idee 🙂

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Immer wieder konnten wir kühle Trinkwasserbrunnen finden. In einem Dorf wurde uns gesagt, dass dies „Wasser des Lebens“ sei …

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Und wir haben ein neues Gepäckstück: den bulgarischen Koffer, der in einem Haus ausrangiert wurde und in dem nun neue Sammelstücke von uns beherbergt werden 🙂

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Die Donau zieht die Grenze Bulgariens im Norden. Mit der Fähre verließen wir nach knapp 4 Tagen das Land und traten am anderen Ufer auf rumänischen Boden.

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vormittags in griechenland

Nach dem frühen Aufbruch in Edirne führte uns unsere Route für ca. 30km durch Griechenland. Emfangen wurden wir von einer Horde wilder Hunde. Mit Überschreiten der EU Grenze  wurde der Verkehr schlagartig entspannter und das allgegenwärtige Autohupen verschwand.

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Unsere Frühstückspause führte uns nach Ormenio – ein verschlafenes Dörfchen, in dem gefühlte 90% der Bewohner deutsch sprachen oder bereits in Deutschland gelebt hatten. Wir genossen einen griechischen (= türkischen) Kaffee, griechischen Feta und Schafsmilchjoguhrt.

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Gut gestärkt passierten wir anschließend die Grenze nach Bulgarien.

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über die hügel thrakiens

In Istanbul brachen wir sehr früh an einem Sonntagmorgen auf um dem großen Verkehr zu entgehen. Die Straßen waren noch leergefegt und wir gelangten schnell aus der Stadt in Richtung Norden. Unsere Route zur Grenzstadt Edirne führte nördlich des Highways durch ländliche Gegenden.

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Der Sommer zeigte sich von seiner besten Seite und wir legten viele Erfrischungs-Pausen ein.

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Im nördlichen Teil der Türkei passierten wir unendliche Sonnenblumenfelder. Die Strecke ging permanet bergauf und bergab und brachte uns ganz schön in Schwitzen.

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Das leckere türkisches Essen – Dürüm, deftige Bohensuppe, Lahmacun, Sesamkringel und Baklava – halfen uns über alle Berge. Wir konnten die uns aus Deutschland bekannten türkischen Gerichte in ihrer ursprünglichen und schmackhafteren Variante genießen.

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Die Melonen wachsen vielerorts auf den Feldern und waren für uns das wasserspendende Obst schlechthin. Die Haselnusscreme fürs Brot ist einer echter Tipp für alle Türkei-Besucher. Wir nahmen ein paar Gläser als Reiseproviant mit.

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Auf dem Weg hatten wir oft die Chance, neue Mitreisende aufzunehmen… einmal trafen wir eine kleine durstige Hundewelpe, deren Geschwister ein paar hundert Meter weiter vorn überfahren auf der Straße lagen. Ein anderer Autofahrer erbarmte sich und nahm den kleinen Wicht mit.

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Auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz stießen wir an einem Abend auf einen jungen Mann, der in der Nähe einen großen Garten besaß. Er bot uns Platz auf seinem Land am Fluss und gab uns eine großen Gartenbesichtigung mit Kostprobe seiner Gemüseernte.

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Die nächste Station war für Edirne, eine Grenzstadt zu Bulgarien und Griechenland. Dort führt Engin das Fahrradgeschäft „Trakya Bisiklet“. Tourenradlern gibt er immer Unterkunft. Emir, ein Teenagerjunge, hilft in den Sommerferien gern im Radgeschäft aus und verbrachte den ganzen Tag mit Benni und Josua.

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Edirne war einst die Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Im 15. Jh. wurde dort von Sultan Bayezid II ein Moscheekomplex eingerichtet, in dem auch ein Krankenhaus mit Medizinschule situiert war. Diese Schule war frühzeitig auf gutem Erkenntnisstand, bildete Studenten aus und führte viele Operationen durch. Heute befindet sich darin das Türkische Museum für die Geschichte der Psychatrie. Bereits um 1500 wurde dort Musiktherapie für die Behandlung psychischer Krankheiten eingesetzt.

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Und dann hieß es: „Güle Güle!“ – „Auf Wiedersehen, Türkei!“

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