unverhofft in den händen der thai-radler

Mitunter war die Beschilderung der Straßen undeutlich. Welcher Weg führt hier nach Ang Thong?

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Auf der Etappe nach Sing Buri traf Nong auf uns, er gehört einem hiesigen Radfahrteam an und war gerade auf seiner täglichen Tour. Er fuhr mit uns in die Stadt, zeigte uns eine günstige Unterkunft und fragte, wann wir am nächsten Morgen weiterfuhren. Zu besagter Zeit 9 Uhr stand er vor unserem Hostel, holte uns ab und begleitete uns ein ganzes Stück des Weges.

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Auf halber Strecke kam uns sein Kollege Dong entgegen. Wir aßen gemeinsam Mittag und fuhren anschließend mit Dong weiter. Er radelte mit uns durch Seitenstraßen und kleinere Dörfer auf absolut ruhigen Wegen. Das war ein total schönes Erlebnis, was wir hätten alleine so nicht sehen können.

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Ein Phänomen sind die Outdoorsportgeräte,  die man fast überall am Wegesrand sieht und welche gen Abend auch wirklich zum Einsatz kommen.

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Der letzte Abstecher an dem Tag führte uns zu einen Tempel, der größtenteils aus Kristallmosaiken gebaut war.

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So ging es weiter. Dong rief wiederum seinen Freund an, der uns abends nach Utahi Thani brachte, uns eine Unterkunft zeigte und fragte: „Tomorrow 9 o´clock?“. Am nächsten Morgen Punkt 9 Uhr stand Siri vor unserer Tür. Er ist ein 61-jähriger Rentner, der jeden Tag 50 km mit dem Fahrrad fährt. Er begleitete uns nach Nahkon-Sawan. Unterwegs brachte er uns zum Chef der Radfahrtruppe, der unsere Leibgarde für den nächsten Tag sicher stellte.

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Unser anfänglicher Zweifel und die Angst, wir könnten in die Hände von Gaunern geraten, die eine Art Sightseeing anbieten danach Geld abverlangen, hat uns später ganz betroffen gemacht. Jeder der Radfahrer bestand darauf, uns das Mittagessen zu bezahlen, weil wir ihre Gäste seien und versorgte uns mit Obst. („This is Thailand! You are our guests.“)

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Noch für einen weiteren Tag bekamen wir eine Eskorte.

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In Acht nehmen mussten wir uns vor bissigen Hunden, die aus Grundstücken hervorragten wie auch vor schießwütigen Kindern 🙂

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Unterwegs gab es einen Speichenbruch an Benni Hinterrad. Alle versuchten Hilfe zu bieten – wildes Gestikulieren. Die Ersatzspeichen klemmten in Sonjas Rahmen fest, welche auch nicht durch Schütteln und Umdrehen des Rades von fünf Asiaten herauswollten. Am Ende meinten sie, eine fehlende Speiche sei kein Problem. Eine Rennradgruppe von 50 -70-Jährigen führte uns zu unserem Tagesziel im Nationalpark. Bennis Hinterrad eierte, überlebte aber die Huppelpiste. Am nächsten Morgen konnte Benni das Rad reparieren und alles wieder flott machen.

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Wir schauten uns den Nationalpark an und fuhren nun außerhalb des Gebietes der Thai-Radler wieder alleine weiter.

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