von heilwasser und felsenstädten

In ländlichen Gebieten sieht man viele Bauern, die ihre Felder ohne maschinelle Hilfe bearbeiten. Unterwegs wurden wir von einem Tankwart zum Tee eingeladen, zu dem auch gleich noch andere Tourenradler dazustießen.

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80 km von Gori entfernt befindet sich Borjomi. Der Ort hat eine wunderschöne Lage am Nationalpark und ist bekannt für seine Heilquellen. Im Mineralwasserpark konnten wir das besagte Wasser probieren. Wir konnten es leider kaum schlucken, es hat einen sehr salzigen und schwefelartigen Geschmack… Aber die hiesigen Leute füllten es sich kanisterweise ab. Das Mineralwasser wird überall verkauft und sogar exportiert.

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Am nächsten Tag nahmen wir einen Minibus nach Vardzia, eine von Georgiens Höhlenstädten. Als wir an der Kasse waren, trafen wir auf eine Reiseleiterin, die vor uns Tickets holte und eine deutsche Gruppe begleitet. Gespannt konnten wir uns dazugesellen und Fragen stellen. König Georg ließ diese Stadt im 12. Jh. in einen 500m hohen Felsen schlagen. Ein echt imposanter Anblick.

THAI-661In den Felsen wurden 3000 Wohnungen gehauen, jede bestand aus 2-3 Räumen. Ingesamt gab es, wie unsere Reiseleiterin angab, ca. 13 Stockwerke. Sogar eine Apotheke war in der Stadt vorhanden. Wasserleitungen versorgten die Höhlen mit Frischwasser.

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Die Einkerbungen waren für die Aufbewahrung von schmalen Tonkrüge gedacht.

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Die Kirche im Felsen zeigt heute noch Fresken aus der Zeit.

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Normalerweise wohnten 800 Leute in der Stadt. In Kriegszeiten konnten 50.000 (!) Menschen darin beherbergt werden.

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Georgs Tochter Tamara ließ die Stadt in ein Kloster umgestalten. Leider wurde es im 13. Jh. durch ein Erdbeben stark zerstört, wodurch nur noch ca. 700 Wohnungen erhalten sind. In einem späteren Krieg wurde das Kloster schließlich aufgelöst. Heute lebt wieder eine kleine Mönchsgemeinschaft in den Höhlen.

Die Gegend um Vardzia ist genauso beeindruckend. In diesen Berg wurde ebenfalls ein Höhlenaufgang bis zur Spitze des Berges eingeschlagen, wie man ganz unten am Eingang erkennen kann.

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Ein Kommentar zu „von heilwasser und felsenstädten

  1. Ihr lieben Bikerider,
    das sind ja wirklich sehr sehr imposante Fotos … das würde ich mir auch gern einmal ansehen. Es erinnert irgendwie an Gaudi … vielleicht ließ er sich ja von dieser Kultur inspirieren und es findet sich in seiner Architektur wieder. Wir freuen uns für euch!

    Liebste Grüße, Christine

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