rumänische Dorfidylle

Rumänien – wieder ein neues Land! Obwohl sich die nordbulgarischen und rumänischen Dörfer auf den ersten Blick recht ähnlich schienen, entpuppte sich Rumänien als ein deutlich anderes Land.

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Kurz nach der Grenze spendierte uns Elvis – ein junger Rumäne, der in Deutschland arbeitet und gerade auf Heimaturlaub war, „Golden Brau“-Bier. Bis jetzt (in Wien) ist es das beste Bier auf unserer Reise!

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In heißen Mittagsstunden trafen wir Patrick aus Bielefeld, der auf dem Weg nach Asien ist.

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Die Dörfer sind noch richtig ursprünglich, das Durchfahren war eine reine Freude.

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Viele Menschen saßen draußen beieinander, einfach um das Draußensein zu genießen oder sich zu unterhalten. Viele winkten uns fröhlich zu.

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Pferdewagen sind keine Einzelheit – in den Orten gehören sie zum normalen Straßenbild. Sogar Kühe dienen noch als Zugtiere. Auffällig waren auch die vielen Störche: Scheinbar jedes Dorf schien ihr eigenes bewohntes (!) Storchennest zu haben.

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Schön beim Radfahren sind auch immer wieder die Pausen. Jeden Tag hatten wir min. 35°C, so dass sich die mittägliche Siesta ganz von selbst einstellte.

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Rumänien ist immer für eine Überraschung gut: Diese Gewächse findet man hier mal eben am Straßenrand …

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Eine kleine neue Reisegefährtin? Der Tankwart wollte uns dieses Minikätzchen mitgeben, und wir sind fast schwach geworden.

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Die Bauweise der Häuser war einzigartig – mit römischen Einfluss, wie uns schien. Wie wir erfahren haben, nannten sich die Einwohner dieser Gegend im 16. Jh. selbst „Römer“. Rumänisch gehört zu den romanischen Sprachen, ist somit aus dem lateinischen hervorgegangen.

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Hier hatten wir auch ein weniger schönes Erlebnis, ein Auffahrunfall zwischen uns. Benni fuhr mit gutem Tempo in mein (Sonjas) Hinterrad, da ich ohne sein Bemerken gestoppt hatte. Uns ist zum Glück nichts passiert.
Bennis Vorderradgabel war aber leider so verbogen, dass er nicht mehr weiterfahren konnte.
Wir hatten aber Glück im Unglück: Ein Pickup nahm Benni samt Rad mit ins nächste Dorf, wo es eine Landmaschinenwerkstatt gab, die Graham, einem Schotten gehörte. Wir erklärten ihm dem Vorfall und seine Arbeiter bogen die Gabel in der Hydraulikpresse wieder einigermaßen zurecht.
Die Acht in Sonjas Hinterrad konnten wir selbst beheben und zentrieren. Durch die langen Reparaturarbeiten bot uns Graham an, die Nacht bei ihm zu bleiben, was wir dankbar annahmen. Die Hilfe von ihm war ihm war ein riesiges Geschenk.

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Durch die langen rumänischen Sommer bieten die Tomaten hier einen schier unglaublich guten Geschmack. In einem Minimarkt beschenkte uns die Inhaberin während einer Mittagspause mit Radler solche Tomaten und leckeren landeseigenen Käse. Genauso sonnenverwöhnt schmecken auch die Melonen.

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Die letzte Strecke bis zu Serbien war eine Staubpiste, wir konnten uns nicht vorstellen, dass sich dahinter ein Grenzübergang befinden sollte. Aber doch, irgendwann erschien die Donau und freundliche Grenzpolizisten wiesen uns den Weg ins nächste Land.

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Ein Kommentar zu „rumänische Dorfidylle

  1. Ihr Lieben,
    der eiserne Vorhang liegt nun hinter euch und die ersten Spuren des kapitalistischen Westens konntet ihr ja schon erkennen. Wir freuen uns auf und sagen, der COUNTDOWN läuft!!!!!!

    Gefällt 1 Person

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